Portable Applikationen
Gute Software muss nicht installiert werden!
Hier finden Sie ausgewählte portable Applikationen aus den Bereichen Freeware und Open Source.
Definition
Als portable Applikation bezeichnet man Software, die ohne weitere Anpassung auf verschiedenen Computern
mit dem gleichen Betriebssystem gestartet werden kann.
Sollte die Software als plattformübergreifend gekennzeichnet sein, ist selbst das darunterliegende
Betriebssystem für die Appliaktion irrelevant.
Einsatzzweck
Portable Software wird vorwiegend mit Wechseldatenträgern (z. B. USB-Sticks) verwendet.
Man kann die Wechseldatenträger mit sich führen und die portable Software an einem anderen
Computer vom Wechselmedium aus starten.
Portable Software erfüllt mindestens eines der folgenden Kriterien:
- Es ist keine eigene Installation notwendig.
- Auf dem Wirtssystem werden keine Spuren hinterlassen.
- Die Software funktioniert auch mit eingeschränkten Rechten.
Vorteile portabler Applikationen
- Software To Go.
- Von tragbaren Geräten (USB Festplatten / USB Sticks) ausführbar.
- Backups seiner Software samt allen Einstellungen zu machen, wird sehr einfach.
- Man weiß sicher, wo alle Daten gespeichert werden.
- Es werden keine Veränderungen am System vorgenommen.
- Der Speicherbedarf einzelner Anwendungen kann leichter festgestellt werden.
- Bessere Privatsphäre und Verschlüsselung persönlicher Anwendungen / Daten.
- Mit portabler Software wird es einfach, verschiedene Versionen oder verschiedene Einstellungen von einer Anwendung nebeneinander zu benutzen.
Nachteile portabler Applikationen
- Eher geeignet für versiertere Benutzer, da man mehr Grundwissen benötigt.
- Das "portabel machen" von Software erfordert etwas Aufwand.
- Standardanwendungen muss man, falls gewünscht, selbst festlegen.
- In manchen Fällen ist das Benutzen als Standardanwendung nicht möglich.
- Wenn die portable Software für kleine USB Sticks optimiert wurde und daher komprimiert wurde, dauert es länger, sie zu starten.